Das medienpädagogische Netzwerk Aschaffenburgs

Die Veränderungen, welche die modernen Medien und das Internet im Leben bewirken, verunsichern viele Menschen. Die teilweise exzessive und mobile Nutzung unter Jugendlichen und die “Nichtnutzung” durch pädagogisch Verantwortliche spaltet das Erfahrungswissen in der Gesellschaft. Medienerziehung muss auf diesem Feld neu entwickelt und vermittelt werden.

Für alle Mitglieder des Arbeitskreises Medien Aschaffenburg sind Medien grundsätzlich Werkzeuge, die für das Leben positive Auswirkungen haben. Je nach Herkunft spielen Gebrauch oder Missbrauchsthemen eine unterschiedliche Rolle in der Arbeit. Gerade Suchtproblematiken, exzessiver Konsum oder Mobbing bedingt eine Reaktion und eine Bearbeitung pathologischer Aspekte der Mediennutzung – hier setzt die Arbeit des Arbeitskreis Medien Aschaffenburg und jedes einzelne Mitglied an.

Der AK Medien Aschaffenburg verfolgt ein emanzipatorisches Menschenbild, das voraussetzt, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Wahrnehmungs- und Reflexionsfähigkeit gestärkt werden können und so lernen medienkompetent zu handeln. Durch die unterschiedlichen Schwerpunkte der vertretenden Einrichtungen, werden sowohl Themenfelder wie exzessives Konsumverhalten, als auch aktive medienpädagogische Ansätze kompetent abgedeckt.

Der Arbeitskreis dient zur Bildung von Synergien, Informationsaustausch, Kooperation und fachlicher Unterstützung. Die Arbeit des Arbeitskreises ist präventiv, pädagogisch fundiert und nicht kommerziell ausgerichtet. Alle Akteure des Arbeitskreises betreiben und unterstützen gezielt medienpädagogische Angebote in Aschaffenburg. Desweiteren betreiben alle Mitglieder in ihren Einrichtungen selbst aktive Medienarbeit.
Diese Arbeit richtet sich an die Zielgruppe: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Multiplikatoren (Pädagogen, Lehrer etc.).

Die Ziele des Arbeitskreises lassen sich wie folgt gliedern

  • Austausch und Positionierung

    • Austausch zwischen den einzelnen Akteuren medienpädagogischer Arbeit und den aktuellen Angeboten der jeweiligen Person/Einrichtung.

    • Kontakt zu anderen Akteuren medienpädagogischer Arbeit (z.B. ist auch der Austausch mit Arbeitskreisen mit ähnlichem Schwerpunkt angestrebt).

    • Kollegiale Beratung
      Unterstützung und Hilfe bei Fragen und Anliegen, Selbstvergewisserung etc.

    • Besprechung aktueller gesellschaftlicher und fachlich wie technischer Entwicklungen mit Bezug zur medienpädagogischen Praxis.

    • Der AK bezieht zudem Stellung zu aktuellen Entwicklungen und reagiert auf Äußerungen und Veröffentlichungen nach Bedarf.

  • Kooperation

    • gegenseitige Bereitstellung von Ressourcen.

    • Initiierung neuer Projekte und Angebotsstrukturen.

    • Planung und Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen.

  • Veranstaltungen

    • jährlich ist eine Veranstaltung mit Thema des Arbeitskreis-Spektrums im Rahmen der Reihe „Fachdialog Jugend“ angestrebt. Hauptverantwortlich wird dies von einem Veranstaltungs-Team geplant und durchgeführt.

    • jährlich ist eine interne gemeinsame Fortbildungsveranstaltung angedacht.

    • Gemeinsame Projekte und Angebote (Wettbewerb, Ferienprogramme etc.) sind gewünscht.